Leaving the comfort zone #12: „Das Steißbein auf die Standbeinferse…“

556716_10151373441798303_1647576844_n… und den „Bauchnabel an die Wirbelsäule“ – wie habe ich diese anatomisch ein wenig skurril anmutenden Anweisungen der besten Ballettlehrerin der Welt vermisst! Lange habe ich kein Ballett mehr gemacht, teils aus Faulheit (ja, ich gebe es zu), teils einfach, weil ich die Anmeldung verpasst habe und dann das Training bei der besten Ballettlehrerin der Welt bereits ausgebucht war…  Ballett habe ich vor langer, langer, langer Zeit angefangen, dann aufgehört, wieder angefangen, aufgehört und so weiter und so fort. Als Kind (siehe Foto :-)) hatte ich riesige Angst vor meiner damaligen Ballettlehrerin, die etwas Drachenhaftes an sich hatte, sofern mich hier meine verblassende Erinnerung nicht trügt.

Die beste Ballettlehrerin der Welt hingegen, die ich vor einigen Jahren in Berlin entdeckte, ist die perfekte Motivatorin und gleichzeitig auch Schleiferin, Zuckerbrot und Peitsche eben… So heißt es von Zeit zu Zeit dann bei ihr auch „Lächel den Schmerz weg…“ – das könnte glatt als mein Lebensmotto taugen.

Angeblich sind meine Gelenke ja prima  für Ballett geeignet, weil sie aus irgendeinem Grunde sehr dehnbar sind und ich locker aus dem Stand jederzeit  eine 180°-Auswärtsdrehung der Beine bzw. der Hüfte hinbekomme („Oh, mein Gott, du bist ja so auswärts!“ – wieder absoluter Ballettsprech ;-)), was aber medizinisch eher fragwürdig und nicht unterstützenswert ist – jeder Orthopäde wird mit den Ohren schlackern, wenn er das liest.

Ich freue mich sehr, dass es nun für mich weitergeht mit einer der zwar anstrengendsten, aber gleichzeitig auch entspannendsten (im Nachhinein zumindest) Sportarten bzw. Tänze.

IMG_4885Ich weiß, dass ich anfangs wieder einen immensen Muskelkater haben werde, der durchaus bis zu 2 Tage nach dem Training anhält, aber Muskelkater kann sich auch verdammt gut anfühlen und so ist es in diesem Fall. Es ist das Gefühl, etwas getan zu haben… Für mich hat Ballett selbst eher einen meditativen Charakter – man wird ganz ruhig, findet wieder zu sich und lässt den Stress hinter sich. Ich freue mich auf das Training!

 

 

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