Leaving the comfort zone #27: Brotlosigkeit als Experiment…

10941903_10206152423874420_2939397659943661211_nSeit ein paar Monaten habe ich das Gefühl, aus irgendwelchen Gründen zuzunehmen… Mein Umfeld behauptet, man sähe nichts. Das mag vielleicht auch sein, aber erstens bestätigt mir meine Waage die Gewichtszunahme, zweitens fühle ich mich einfach anders – ich kann ganz schwierig nur beschreiben, was genau anders ist, aber ich fühle mich dick und irgendwie aufgedunsen. Woran könnte dies liegen? Neben Sport  ist die Ernährung ein Pfeiler beim Abnehmen. Also schaue ich mir die meinige mal im Detail an.

Ein heikler Aspekt in meiner Ernährung ist sicherlich, dass ich Brot über alles liebe: Mit Käse, mit Frischkäse, mit Tsaziki, mit Tomaten und Essig und Öl… Eigentlich in jeder Form und fast jeder Variante des Brotes.

Hier ein Foto meiner Schülerin Yuki Ito von einer Auswahl des wunderbar schmackhaften Brotes  der Bäckerei „Märkisches Landbrot“:

IMG_5994

(c) Yuki Ito 2015

Daher ist es wirklich mal einen Versuch wert, Brot wegzulassen und zu schauen, ob es mein Gewicht oder zumindest mein Körpergefühl (hoffentlich positiv) beeinflusst. Klar, eine Woche hat sicherlich noch keinen extremen Effekt, da der Körper sich auch erst einmal auf die veränderten Bedingungen einstellen muss, aber eine Tendenz ist bestimmt durchaus erkennbar.

Das Resultat nach sieben Tagen ohne Brot: Immerhin 4 kg weniger als vorher, allerdings mit einem großen Aber versehen, da ich ein paar Tage ziemlich krank war und sicher unter anderem auch deshalb abgenommen habe.

Mein Fazit: Nach wie vor liebe ich Brot sehr, sei es Roggenbrot, Fladenbrot oder exotischere Varianten mit Roter Bete oder Früchten. Brot ist einfach eine tolle Erfindung. Deswegen werde ich auch in Zukunft keinen Totalverzicht durchziehen können. Ich bin ohnehin kein Freund von Verboten und halte sie auch nicht für zielführend, auch dann nicht, wenn ich sie mir selbst verordne.

Daher: Ich werde ohne Frage weiterhin Brot essen – aber ich werde es bewusster machen, bedenken, wann und in welcher Form ich es zu mir nehme, und mich auch ein wenig einschränken, was die Menge angeht.

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