Leaving the comfort zone #45: Ist das etwa mein Bier?

comfort zoneObwohl ich nicht der große Biertrinker bin, so dürstet es auch mich ab und an mal nach einem solchen. Aber mit den gängigen Biermarken kann man mich eher jagen. Was tun? Wenn einem die typischen auf dem Markt erhältlichen Biere zu langweilig und eintönig erscheinen, so gibt es ja noch die Möglichkeit, auf sogenanntes „craft beer“ zurückzugreifen, um das es derzeit einen sehr großen Hype gibt.

Craft beer – was ist denn ditte?  Craft beer – das bedeutet zuallererst handwerklich gebrautes Bier. Aber das ist natürlich noch ein wenig zu dürftig, um genau die Bedeutung zu klären. Craft beer wird vor allem in kleinen Mengen und unabhängig von großen Konzernen möglichst traditionell gebraut.

In der Berliner Linienstraße mitten im hipsten Teil Mittes eröffnete vor ziemlich genau einem Jahr ein norwegisches Café namens Kaschk, das sowohl wegen  seines ausgezeichneten Kaffees als auch wegen seines Bieres, allen voran craft beer, einen guten Ruf hat.

Für 8 Euro erhält man 4 kleine Probebiere (à ca. 0,1 l), die man aus einer an einer Tafel hinter der Bar notierten  Auswahl von 12 Bieren, die vor allem aus dem skandinavischen Raum stammten, was der Herkunft des Besitzers des Ladens geschuldet ist, aussuchen kann. Die 12 Biere wechseln regelmäßig, was ich mir logistisch ein wenig schwierig vorstelle, zumal es sich ausnahmslos um Faßbiere handelte.

Ich entschied mich für ein Kirschbier, ein Ingwerbier, ein Kaffeebier und ein Bier, das sich weder vor Ort noch im Nachhinein zuordnen ließ und geschmacklich eher interessant als lecker war. Das Ingwerbier hingegen war sehr schmackhaft und gab einem fast das Gefühl, etwas für die Gesundheit zu tun… 😉

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Ja, es sieht aus wie ein Espresso und drei Apfelschorlen, aber es ist Bier. 😉

Abgesehen von der hohen Touristendichte ist der Laden durchaus interessant und vor allem sehr günstig am Rosa-Luxemburg-Platz gelegen. Ich kann das Café durchaus empfehlen  und werde sicherlich noch einmal vorbeischauen, um zu checken, was die Bierkarte an neuen, spannenden Biersorten hergibt.

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2 Antworten zu Leaving the comfort zone #45: Ist das etwa mein Bier?

  1. hartwig schreibt:

    äh, 0,1 ml Bier reicht kaum, um Deine Geschmacksnerven zu befeuchten. Vielleicht meintest Du doch 0,1 l ? 🙂

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