Katharinas Dinkel-Möhren-Brot

Auf die gute (alte) Art

Um eine Weizenunverträglichkeit auszuschließen, verzichte ich zur Zeit auf alle Weizenprodukte. Im Internet habe ich vor kurzem einen Lieferanten für reinen Dinkel gefunden und sofort Dinkelkörner und -mehl bestellt. Denn es ist sehr schwierig, Dinkel zu finden, der nicht mit Weizen gekreuzt ist, wie ich es bereits in meinem Artikeldarüber geschrieben habe. Und als eine Kollegin mir dann auch noch von dem Dinkel-Möhren-Brot vorgeschwärmt hat, kam mir das Rezept gerade recht für meine derzeitige Diät.
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Die Zutaten hatte ich alle im Haus:
500 g Dinkelvollkornmehl (ich habe es mir frisch gemahlen)
2 EL Leinsamen (die ich ebenfalls grob gemahlen habe)
1 Würfel frische Hefe
2 TL Salz
300 g lauwarmes Wasser
100 g Naturjoghurt
200 g Möhren (wurden fein gerieben)
100 g Sonnenblumenkerne
Und so geht es:
Den Backofen auf 50 °C vorheizen.
Das Mehl in eine Schüssel geben und mit dem Leinsamen mischen. Das Salz und den Joghurt…

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Leaving the comfort zone #52: Ein Jahr geht schnell vorüber…

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Da setze ich mich gerade an meinen Laptop, um einen Artikel für den heutigen Tag zu verfassen, schreibe die Überschrift und denke: „Moment, da war doch was…“ #52… Das bedeutet… Ganz genau… Ein Jahr ist geschafft – jede Woche gab es einen neuen Projektartikel.

Letztes Jahr an meinem Geburtstag ging es los und schon sind wieder 52 Wochen vorbei: „Ein Jahr geht schnell vorüber“ hat schon die „Münchener Freiheit“ gesungen…

Ich werde dieses Projekt weiterführen, auch wenn ich noch nicht konkret weiß, in welcher Intensität (1 x pro Woche oder im Monat). Wir werden sehen. Auf jeden Fall  möchte ich mich bei meinen treuen Lesern bedanken und freue mich auf das, was da kommen mag!

Lieben Gruß!

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Zur Lage der Nation…

Ich habe  gerade mal wieder den Fehler begangen, Kommentare nach einem Zeitungsartikel über Flüchtlinge zu lesen, und bin sehr geladen.

Mich erschüttert mehr und mehr, wie unglaublich hasserfüllt Menschen sein (bis hin zum Urinieren auf nichtdeutsch aussehende Kinder in der Berliner U-Bahn) können und Menschen, die nicht aus Spaß an der Freud nach Europa gekommen sind, alles neiden, was ihnen zur Verfügung gestellt wird, auch wenn dies nur das Allernotwendigste ist.
Was ist mit Werten wie Offenheit und Großzügigkeit? Warum immer nur dieses ätzende „ICH kann mir das nicht leisten, aber die kriegen alles…“? Immer dieses Gefühl, zu kurz zu kommen und nicht gerecht behandelt zu werden…

Und ganz ehrlich, mir ist egal, woher das kommt, sogar sch…egal ist mir das.
Für mich gibt es keine Entschuldigungen für so ein Verhalten.
Tag für Tag wird es schlimmer. Und man hat das Gefühl, als gäbe es so etwas wie eine gute Kinderstube einfach nicht mehr, kein Anstand, keine Erziehung, nennt es, wie ihr wollt. Ich kann gar nicht so viel essen wie ich…

Ich finde es einfach nur entsetzlich frustrierend. Vor allem auch, weil Menschen, von denen ich dachte, dass sie anders dächten, auf einmal ein straff rechtes Weltbild offenbaren. Zack, raus mit euch aus meiner Welt. Solche Leute will ich nicht mehr kennen. Und wer jetzt sagt, man müsse mit ihnen diskutieren, dem werfe ich entgegen: „Sorry, vergebliche Liebesmühe, ganz ehrlich, was soll ich mit Nazis reden?“ Ihr könnt das als feige bezeichnen, wenn ihr wollt, aber für mich wäre es Vergeudung von Energie. Und ich brauche meine Energie woanders.
Wir brauchen auch nicht darüber diskutieren, dass Rassismus kein deutsches Problem ist. Das weiß ich. Es macht es aber in keinster Weise besser.

Zur Beruhigung meiner Nerven „Imagine“ von John Lennon…

„Imagine there’s no countries…
It isn’t hard to do…
Nothing to kill or die for…
And no religion too…“

Word.

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Leaving the comfort zone #51: Derzeitiges Superfood Chia

10941903_10206152423874420_2939397659943661211_nRegelmäßig schwappt ein neues sogenanntes „Superfood“ auf den europäischen und somit auch deutschen Markt, meistens über den großen Teich.

Eines der neuen Superfoods ist  das sogenannte Chia. Möchte man Chia ausprobieren, so fällt einem als erstes etwas recht Wesentliches auf: Der Preis… Schaut man sich auf dem Markt um, so sieht man, dass ein Kilo Chia zwischen 20 und 40 Euro pro Kilogramm kostet, was kein unerheblicher Preis ist. Dennoch hat Chia eine unglaubliche Karriere auf dem deutschen Markt hingelegt, weil Chia im Ruf steht besonders nährstoffreich zu sein und daher fit zu machen.

Chia (botanischer Name: Salvia hispanica = „spanischer Salbei“) gehört den Salbeipflanzen an und entstammt lateinamerikanischen Staaten wie z.B. Guatemala. Angeblich, so wird gemunkelt, hätten sich schon die Mayas und Azteken von den Körnern der Chia ernährt. So gibt es unter anderem die Legende, dass die Kuriere der Mayas immer einen Beutel mit Chia auf die Reise mitnahmen, um unterwegs gut versorgt zu sein.

Chia ist kein echtes Getreide, sondern wie Amarant und Quinoa Pseudogetreide, d.h. es kann ähnlich wie Getreide genutzt werden, besitzt aber keine Eigenbackfähigkeit, sondern kann beim Backen nur ergänzend verwendet werden. Es gibt ganz tolle Backrezepte mit Chia, was zum Beispiel für Menschen wichtig ist, die an Glutenunverträglichkeit leiden. Chiabrot oder auch -brötchen lassen sich sehr einfach und unkompliziert herstellen.

Abgesehen vom Hype um Chia, ist Chia tatsächlich so gesund wie man sagt? Chia enthält wertvolle mehrfach ungesättigte Fettsäuren, hat einen hohen Proteinanteil, Ballaststoffe sowie viele Vitamine (A, C) und Mineralien. Laut europäischer Lebensmittelverordnung gelten Chiasamen als „Novel Food“, als neuartiges Lebensmittel. 2009 wurden sie in Backwaren zugelassen, allerdings erfolgte eine Zulassung der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit eines Imports reiner Chiasamen erst im Jahr 2013. Die tägliche Verzehrempfehlung wurde auf maximal 15 Gramm festgelegt. Backwaren dürfen zu höchstens 10 Prozent aus Chiasamen bestehen.

Chiasamen lassen sich also Ergänzung beim Backen nutzen oder auch ins Müsli, in Salate und Suppen streuen. Mit Chia lässt sich das vielgepriesene Chiagel herstellen, eine gelartige Masse, die vielseitig  einsetzbar ist, z.B. als Eiersatz  oder als Geliermittel.

Was mir zum Beispiel zum Frühstück sehr gut schmeckt und ob der Ballaststoffe lange sättigt, ist Chiapudding: Hierzu lässt man Chiasamen in Milch quellen – es funktioniert prima mit Mandelmilch, Sojamilch, sofern man die vegane Variante bevorzugt, oder auch mit konventioneller Kuhmilch. Nach dem Quellen mit Früchten verfeinern und in den Kühlschrank, am besten über Nacht. Und schon hat man ein leckeres, gesundes Frühstück.

Nicht zu vernachlässigen ist bei der Nutzung jedoch, dass die Chiasamen eine lange Reise unternehmen müssen, um in Deutschland zu landen. Besonders umweltverträglich ist es also nicht und außerdem wie bereits bemerkt relativ kostspielig. Eine heimische Alternative wären beispielsweise Leinsamen, die hinsichtlich ihrer Eigenschaften und ihres Nährstoffgehaltes ungefähr den Chiasamen entsprechen und außerdem weitaus preisgünstiger sind.

Chia ist als Ergänzung der Ernährung sehr gut geeignet, gerade wenn man auf bestimmte Zutaten verzichten möchte (vegane Ernährung) oder gar muss (Glutenunverträglichkeit). Der Preis jedoch ist leider nicht von der Hand zu weisen.

IMG_9718Die Chiasamen wurden mir freundlicherweise kostenlos zur Verfügung gestellt von der Feinstoff Vertriebs GmbH. Hierfür möchte ich mich herzlich bedanken.

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Leaving the comfort zone #50: Tanz auf dem Vulkan

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Meinen Urlaub vor wenigen Tagen verbrachte ich in Süditalien, nämlich in Neapel.

Wenn man sich in dieser Gegend aufhält, kann ich einen Besuch der Vulkane in der Umgebung nur empfehlen. In Frage kommen zum Beispiel der Vesuv und die Pflegräischen Felder. Während meiner Zeit in Ecuador kam ich mit Vulkanen und ihrer Urkraft öfters näher in Berührung. Insbesondere der Tungurahua machte mir desöfteren einen Strich durch meine Reisepläne… Aber das ist nun Jahre her.

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Am westlichen Stadtrand der wunderbaren Stadt Neapel beginnenden die schon erwähnten  Campi Flegrei („brennen“), die sogenannten Phlegräischen Felder, die zu den 20 Supervulkanen gezählt werden. Eine gemeinsame Magmakammer verbindet die sich auf 150 Quadratkilometern ausdehnenden Felder mit dem Vesuv, wobei sie wesentlich aktiver sind.

Von Napoli aus gelangt man der Metrolinie 2 bis zur Endstation Pozzuoli Solfatara zum zu Fuß begehbaren Krater Solfatara, den man nach einem kurzen Fußmarsch vom Bahnhof aus erreicht. Der Eingang zum Krater ist auch der Eingang zum neben/in dem Krater angesiedelten Campingplatz – davon nicht verwirren lassen… 😉

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Der Krater Solfatara beeindruckt den Besucher durch seine  Fumarolen und aus Spalten aufsteigenden Schwefeldämpfe, die man schon auf der Fahrt mit dem Zug riechen kann, wenn die Fenster des Waggons geöffnet sind.

Läuft man durch den Krater, so fühlt es sich geradezu mystisch an, die Dämpfe aufsteigen zu sehen. Es ist eine ganz seltsame Stimmung, die dort herrscht – zumindest empfand ich es so. Ein wenig  störend war bei meinem Besuch eine Gruppe sich relativ laut unterhaltender Amerikaner, aber ich versuchte immer, einen Schritt vor ihnen zu sein, um Ruhe zu haben…

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Leaving the comfort zone #49: Auf den Spuren meiner Lateinbücher…

comfort zoneDie letzten Tage verbrachte ich im schönen Napoli. Einer meiner größten Wünsche war es,  auch einmal nach Pompeji zu fahren, der sagenumwobenen Stadt, die beim Ausbruch des Vesuvs im Jahre 79 unserer Zeitrechnung verschüttet wurde und zugrunde ging.

Pompeji begegnete mir im Laufe meines Lebens immer wieder: Das erste Mal in Form eines Buches („Die letzten Tage von Pompeji“), das ich noch immer habe und auch nach Italien mitnahm, um darin noch einmal zu schmökern, dann im Lateinunterricht, als wir uns den Pliniusbriefen widmeten, und zu guter Letzt im KinoIMG_9723Also in Neapel rein in die Regionalbahn Circumvesuviana, eine Linie, die die Städte rund um den Vesuv verbindet. Nach ca. 30 Minuten Fahrtzeit erreicht man Pompeji.

Erster Eindruck: Oh, mein Gott, ist das voll hier… Aber: Zu Zeiten  Pompejis wird es nicht anders gewesen. Gerade auf dem Forum war sicherlich immer viel los – wenn auch ohne teure Kameras… Auch ich habe fleißig Fotos geknipst, an denen ich meine lieben Leser gerne teilhaben lasse.:-) Viel Spaß mit meinen visuellen Impressionen aus Pompeji!

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Das Forum im Zentrum Pompejis

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Das Amphitheater von Pompeji, Fassungsvermögen: 20.000 Zuschauer

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Ein paar Minuten Sonne müssen  drin sein, auch an einem Tag voller Geschichte und Kultur…

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Solche Römerstraßen kenne ich aus meiner rheinischen Heimat sowie aus Rom vor ein paar Jahren… Da möchte man nicht mit High Hehls entlang schreiten… 😉

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Atemberaubende Aussichten rundeten den Ausflug ab…

Mit viel Input und Eindrücken aus einer anderen Zeit bestieg ich gedankenverloren den Zug zurück nach Neapel – müde war ich, aber  zufrieden…

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Leaving the comfort zone #48: Der Burgertest geht weiter…

10941903_10206152423874420_2939397659943661211_nIn Berlin gibt es derzeit einen Boom, was Burger-Restaurants angeht. Um aus dieser Menge herauszustechen, bedarf es einer gewissen Andersartigkeit, mit Hilfe derer man sich gegenüber den übrigen absetzen kann.

So gibt es neben den Klassikern (und nein, ich meine nicht die weltweit existierenden Burgerbrater) unter anderem vegetarische Burger-Restaurants (für manchen mag das ein Widerspruch sein, aber ich kann sie empfehlen: Man lese einfach meinen Artikel über „Glück to go“) oder eben Restaurants, die sich auf spezielle Küchen spezialisiert haben, z.B. auf die japanische.

Bisher hatte ich noch keinen japanischen Burger gegessen, daher wurde dies natürlich prompt ausprobiert: Ziel war „Shiso Burger Berlin“ in der hippen Mitte der Hauptstadt. Ein kleines Problem gab es: Es war unglaublich voll, sodass wir erst keinen Platz erhielten. Wartezeit: ca. 30 Minuten (ok, kein Wunder, es war Samstagabend).  Wir überlegten, in der Zwischenzeit im Laden nebenan einen kleinen Tee oder ähnliches zu trinken, bis wir einen Tisch im Burgerladen bekommen können. Die sehr freundliche Kellnerin versprach, uns Bescheid zu geben – das hätten wir noch nicht einmal erwartet, sehr zuvorkommend.

Es ging dann schneller als erwartet: Die Kellnerin des Burgerladens holte uns ab. 🙂 Das ist ein Service. Nächstes Problem: Wir hatten in Erwartung einer längeren Wartezeit noch nicht ausgetrunken. Problemlösung: „Ach, nehmt eure Getränke doch einfach mit!“ 🙂

Sehr schön. Die beiden benachbarten Läden scheinen zusammenzuarbeiten, was für den Gast sehr praktisch ist.

Die Speisekarte des Burgerladens ist sehr spannend zu lesen: Es gibt unterschiedlichste Burger, u.a. mit Lachs, mit Tofu, mit Garnelen, mit Thunfisch,  mit auf japanische Art mariniertem Rindfleisch…

Die Auswahl fiel sehr schwer…

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Dieser hier wurde es.

Fazit: Trotz großen Zulaufs bietet das Restaurant gute Qualität, auch gleichbleibend, wie mir ein Freund, der dort Stammgast ist, bestätigte. Der Preis ist ok, allerdings sollte man nicht überrascht sein, dass die Burger ein wenig kleiner sind, als man es vielleicht gewohnt ist.

Daumen hoch – ich werde wieder hingehen.

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Leaving the comfort zone #47: Vietnamesischer „cà phê“

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Auf meiner Reise durch Südostasien lernte ich den vietnamesischen Kaffee kennen. Italienischen Espresso in Ehren, natürlich auch den Galão aus Portugal, den großen Braunen aus Österreich und den Café au lait aus Frankreich, aber der vietnamesische Kaffee hat auch etwas Spezielles an sich.

Angebaut wird der Kaffee in Vietnam vor allem in der Region Buon Ma Thout. Hier sind die Böden besonders fruchtbar und das Klima für den Anbau von Kaffee optimal.

Wie kam der Kaffe nach Vietnam? Französische Missionare haben nach Vietnam gebracht, seit mehr als einem Jahrhundert wird er dort angebaut. In den 80er Jahren begann die Weltbank, den Kaffeeanbau in Vietnam finanziell zu unterstützen, wodurch Vietnam auch seine Auslandsschulden tilgen konnte. Vietnam avancierte zum zweitgrößten Kaffeeproduzenten nach Brasilien, obwohl die Fläche Vietnams wesentlich geringer ist als die Brasiliens. Vietnams Fläche entspricht in etwa der Deutschlands.

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Eine besondere Kaffeespezialität ist der sogenannte Civetkaffee – die Bohnen des Kaffees werden von einem Wiesel gefressen und wieder ausgeschieden… Er soll sehr kräftig schmecken und einzigartig sein, aber hierbei kann ich nicht mitreden, da mir der Kaffee erstens zu teuer war und ich es zweitens auch ein ganz klein wenig ekelig finde… Vielleicht schade, aber da geht meine Phantasie mit mir durch. Heute lässt sich dieser Kaffee wohl auch ohne Wiesel, dafür aber mit speziellen Enzymen produzieren.

Den vietnamesischen Kaffee allgemein macht sein starkes Aroma aus, das durch gezuckerte Kondensmilch und die spezielle Zubereitung mit einem Metallfilter erzielt wird. Der Kaffee wird gerieben in den Filter eingefüllt, unter dem Filter steht die Tasse mit der Kondensmilch. Heißes Wasser wird in den Filter gegossen, sodass der Kaffee langsam in die darunter stehende Tasse tropft.

Der Kaffee wird umgerührt und schmeckt herrlich weich, dennoch stark und dazu süß, aber nicht zu süß. 🙂 Mir hat er sehr gemundet. Kaffee aus Vietnam und auch einen Filter habe ich mir nach Deutschland mitgenommen wie so viele Südostasien-ReisendeIMG_9708

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Leaving the comfort zone #46: Ganz großes Tennis…

10941903_10206152423874420_2939397659943661211_n..ist es ja nicht unbedingt.

Dennoch grub ich vor kurzem in meiner Abstellkammer ein Utensil aus, das lange Zeit nicht mehr zum Einsatz kam…

Hier ist das gute Stück:

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Zu weit aus dem Fenster lehnen möchte ich mich nicht, aber ich glaube, dass ich das letzte Mal zu Schulzeiten, also bis 1998, Tischtennis gespielt habe – es ist folglich geradezu Ewigkeiten her.

Ich erinnere mich an Rundlauf in der Pause, wobei man hierbei manchmal auch sein Lateinbuch zweckentfremdete. Spaß hat es immer gemacht, daher warum nicht mal wieder ein Ründchen?

Also Schläger eingepackt, ab zum Park um die Ecke, im meinem Fall zum Tempelhofer Feld, gedüst, samt Begleitung eine der beiden Tischtennisplatten nahe des Biergartens Luftgarten in Beschlag genommen und ab die Post.

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Was soll ich sagen? Ja, es macht immer noch Spaß. Meine Spielweise sehe zwar ein wenig unkonventionell aus, so sagt die Begleitung, aber sei dennoch irgendwie erfolgreich… 😉 So gefällt mir das… 😉

Ich bin auf den Geschmack gekommen, deswegen gerne wieder… Wer Lust auf eine Runde Tischtennis hat, melde sich bitte bei mir!

 

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Leaving the comfort zone #45: Ist das etwa mein Bier?

comfort zoneObwohl ich nicht der große Biertrinker bin, so dürstet es auch mich ab und an mal nach einem solchen. Aber mit den gängigen Biermarken kann man mich eher jagen. Was tun? Wenn einem die typischen auf dem Markt erhältlichen Biere zu langweilig und eintönig erscheinen, so gibt es ja noch die Möglichkeit, auf sogenanntes „craft beer“ zurückzugreifen, um das es derzeit einen sehr großen Hype gibt.

Craft beer – was ist denn ditte?  Craft beer – das bedeutet zuallererst handwerklich gebrautes Bier. Aber das ist natürlich noch ein wenig zu dürftig, um genau die Bedeutung zu klären. Craft beer wird vor allem in kleinen Mengen und unabhängig von großen Konzernen möglichst traditionell gebraut.

In der Berliner Linienstraße mitten im hipsten Teil Mittes eröffnete vor ziemlich genau einem Jahr ein norwegisches Café namens Kaschk, das sowohl wegen  seines ausgezeichneten Kaffees als auch wegen seines Bieres, allen voran craft beer, einen guten Ruf hat.

Für 8 Euro erhält man 4 kleine Probebiere (à ca. 0,1 l), die man aus einer an einer Tafel hinter der Bar notierten  Auswahl von 12 Bieren, die vor allem aus dem skandinavischen Raum stammten, was der Herkunft des Besitzers des Ladens geschuldet ist, aussuchen kann. Die 12 Biere wechseln regelmäßig, was ich mir logistisch ein wenig schwierig vorstelle, zumal es sich ausnahmslos um Faßbiere handelte.

Ich entschied mich für ein Kirschbier, ein Ingwerbier, ein Kaffeebier und ein Bier, das sich weder vor Ort noch im Nachhinein zuordnen ließ und geschmacklich eher interessant als lecker war. Das Ingwerbier hingegen war sehr schmackhaft und gab einem fast das Gefühl, etwas für die Gesundheit zu tun… 😉

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Ja, es sieht aus wie ein Espresso und drei Apfelschorlen, aber es ist Bier. 😉

Abgesehen von der hohen Touristendichte ist der Laden durchaus interessant und vor allem sehr günstig am Rosa-Luxemburg-Platz gelegen. Ich kann das Café durchaus empfehlen  und werde sicherlich noch einmal vorbeischauen, um zu checken, was die Bierkarte an neuen, spannenden Biersorten hergibt.

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